Im März 2011 fand die diesjährige Patenreise statt. Wesentliche Inhalte waren dabei die Neueröffnung des Krankenhaustraktes in Darsilami, die Versammlung mit dem Dorfkommitee, den Eltern und Kindern aus dem Begabtenförderprogramm in Marakissa und die fast fertiggestellte Baustelle der Kfz-Werkstatt von Solo Sambou in Tabji. zur Galerie "Patenreise 2011" >>
Patenreise 2010
Im März 2010 war der Vorstand unseres Kindergartens und die
Vorstände der befreundeten Sozialprojekte Health Centre Köln
in Darsilami und die Gambia Afrika Hilfe mit dem Health Centre in
Manduar sowie Paten aller Projekte in Gambia.
Ein 40 Fuss Container mit Hilfsgütern aller Projekte kam
während unseres Aufenthaltes in Marakissa an und musste bei
über 40 Grad ausgeladen und verteilt werden, eine
schweisstreibende Angelegenheit.
Der Kindergarten befindet sich- wie alle Besucher ausdrücklich
bestätigten- in einem hervorragenden Zustand.
Anlässlich unserer diesjährigen Patenreise konnten wir uns
von der optimalen Nutzung der neuen Einrichtungen wie
Erste-Hilfe-Station, Computerschule, neue Studentenappartments und vor
allem der neuen Küche überzeugen. Wir sind stolz darauf, dass
unsere Kindergartenkinder täglich eine warme Mahlzeit bekommen,
Dank noch einmal dem edlen Spender!!
Inzwischen befinden sich 40 Kinder in einer persönlichen
Patenschaft und in diesem Jahr werden wir sicher weiteren 10 Kindern
diese tolle Chance bieten können.
Bilder und Impressionen unserer - mittlerweile traditionellen - Gambiareise mit 14 Paten und Sponsoren
Anlässlich der Einweihung unseres Mehrzweckgebäudes waren
unsere Vorstandsmitglieder im November 2006 in Gambia anwesend und
haben die folgenden schönen Impressionen mitgebracht.
Desweiteren stellen wir noch einmal alle 25 Kinder aus dem
Begabtensonderförder- programm vor und geben einen kleinen
Einblick in das Gartenprojekt des Marakissa-Holland-Projekt unseres
Freundes Toine van Corven.
Hier sind unsere Kinder, für die wir eine persönliche
Patenschaft vermitteln konnten und die nun nach Beendigung der
Kindergartenzeit weiter bis zum Abschluss ihrer Schul- bzw.
Berusausbildung gefördert werden.
VON DER STROMVERSORGUNGSANLAGE ZUM REMIS HEALTH-CENTRE
2003 haben wir mit einem Solarcontainer begonnen,
der bis heute den Strom für die dortige Krankenstation liefert.
Diese weltweit modernste Stromversorgungsanlage ist in Zusammenarbeit
mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET e.V.
der Universität Kassel entstanden. Von dort war es in unseren
Herzen nur ein kleiner Schritt, aber in der Praxis ein großes
Unternehmen, uns auch um den gesamten Betrieb der Krankenstation in
Darsilami zu kümmern.
Die Gambia-Afrika-Hilfe e.V.
entstand aus einer Privatinitiative von vier Personen – Ruth
Heinz, Frank Lehmann, Dr.Gerhard Lemp, Conny Stiehle – die seit
1999 Gambia besuchten und Hilfsmittel ins Land brachten. Es wurden
Hilfsgüter zunächst per Flugzeug, später mit Containern
nach Gambia geliefert. Unterstützt wird seit der ersten Stunde die
Gesundheitsstation in Manduar, weiter das Bansang Hospital, das 2.
größte Krankenhaus Gambias und das Ministerium für
Gesundheit und öffentliche Wohlfahrt. Alle Hilfsgüter, damals
mit einem Wert von insgesamt etwa 1.0000.000 € waren gesammelte
Spenden. Weiterhin wurde eine Afrikanerin auf private Kosten in einer
deutschen Spezialklinik behandelt
Einige Impressionen von unserem Kindergartengelände - vor und nach
der Regenzeit. Weitere Detailinformationen zum Projekt finden Sie unter
"Der Kindergarten".
Um die Bevölkerung direkt am Schulbetrieb teilhaben zu lassen,
wurde die Schulmauer um unser Kindergartengelände durch einen
Künstler bemalt. Die Mauer schützt nicht vor wilden Tieren,
sondern unseren Schulgarten vor freilaufenden Kühen, Ziegen und
Schafen.
Gambia ist das kleinste afrikanische Land, überaus
abwechslungsreich und reizvoll, im äussersten Westen, am
Atlantischen Ozean, gelegen.
Traumhafte, unberührte Strände, Sawannen, Regenwald,
Sümpfe und Mangroven, entlang dem 500 km langem Gambia-River,
charakterisieren das Land, zudem ein Paradies für Ornitologen.
Das Wahrzeichen Gambia's ist der Baobab-Baum.
Unsere Projekte liegen im Landesinneren, mitten im Busch, an der Grenze zum Senegal.
Seit dem Jahr 2002 haben wir die logistischen Voraussetzungen um
Studenten-innen und Praktikanten-innen in unser Projekt, den
Kindergarten zu entsenden. Ununterbrochen haben dies bisher Stefanie,
Marie-Catrin, Verena, Jule, Julia A., Julia S., Julia C., Rika und
Katrin genutzt.
Eine, nicht nur für die jungen Frauen tiefgreifende Erfahrung,
sondern auch für unsere Projektarbeit und die Menschen vor Ort.
Das Interesse ist zu unserer Freude riesengross und die Warteliste
entsprechend lang.